Was ist Hypnose?

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Was fällt dir zuerst beim Thema „Hypnose“ ein? Ein tiefer, mystischer Blick? Ein Pendel welches sich hin und her bewegt? Oder vielleicht eine Show, bei der man sich über die Teilnehmer amüsiert?

Hypnose kann das alles sein, aber nicht bei hypnocorner.

Ich stehe für Hypnose auf Augenhöhe mit dem Klienten als ein Mittel, Menschen bei der Beantwortung ihrer Lebensfragen zu begleiten.

Deshalb kommen hier ein paar Fakten.

Das ist Hypnose:

– ein sehr altes Verfahren und der natürlichste Zustand der Welt

– Hilfe zur Selbsthilfe

– die positive Neubewertung belastender Ereignisse

– eine Pause des Verstandes

– ein Zustand starker Fokussierung

– eine bewusste Entscheidung für Veränderung

– eine Rückkehr zu uns selbst

– die Möglichkeit zur Veränderung von Glaubenssätzen oder negativen Emotionen

– die Umgehung des kritischen Faktors, um eine neue Denkweise zu etablieren

 

Hypnose wurde bereits in frühesten Zeiten von Sumerern, Griechen und Ägyptern angewandt.

Damals nannte sich das Ganze „Heilschlaf“ oder „Tempelschlaf“.

Damit ist aber kein Schlaf im eigentlichen Sinne gemeint. Vielmehr lässt sich der Zustand der Hypnose als eine Art „Dösen“ oder „Tagträumen“ bezeichnen.

Man ist zwar bei Bewusstsein und ganz und gar nicht willenlos. Aber gleichzeitig handelt es sich hier irgendwie um eine andere Art von Bewusstsein.

Der Amerikaner Dave Elman beschrieb diesen Zustand folgendermaßen:

„Hypnose ist die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins, um akzeptables und selektives Denken zu etablieren.“

Diese Beschreibung trifft es schon ziemlich gut.

Du kannst dir das in etwa so vorstellen: Das, was du als dein „Ich“ bezeichnest, ist vergleichbar mit einem Baum. Alles, was an der Oberfläche ist, also Baumkrone, Baumstamm, Äste, Blätter etc. bezeichnen wir als Bewusstsein. Das ist die Art und Weise, wie du dich und deine Umgebung siehst.

Jetzt hat so ein Baum allerdings ein ziemlich tiefes und umfangreiches Wurzelwerk. Dieses bezeichnen wir an dieser Stelle als Unterbewusstsein, wobei wir uns einen Baum vorstellen müssen dessen Wurzelwerk viel viel größer ist, als die überirdischen Baumteile. Dieser unterirdische Teil macht nämlich über 90 Prozent aus!

Das Wurzelwerk versorgt den Baum mit Informationen und ist ein sehr wichtiger Faktor. Denn wenn dort die „falschen“ Informationen eingespeist werden, kann es dem Baum ziemlich schlecht ergehen.

Was liegt da jetzt näher, als diesen unterirdischen Teil mit den „richtigen“ Informationen zu versorgen, damit der Baum optimal wachsen und gedeihen kann?

Es gibt hier nur einen kleinen Haken. Zwischen dem unterirdischen und dem überirdischen Teil gibt es so eine Art Trennlinie. Wir nennen sie den „kritischen Faktor“ bzw. „Denker“.

In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Womöglich fühlst du dich gerade niedergeschlagen.

Wenn jetzt jemand zu dir sagt „Du fühlst dich großartig“, dann ist das vielleicht gut gemeint, aber diese Information wird einfach nicht in deinem Unterbewusstsein ankommen, weil der kritische Faktor dazwischen grätscht und dir klarmacht, dass diese Aussage nicht stimmt.

In Hypnose passiert nun Folgendes: der kritische Faktor wird für die Dauer der Sitzung beiseite geschoben. Das bedeutet jetzt nicht, dass du nicht mehr logisch denken könntest, aber der kritische Verstand zieht sich einfach etwas zurück, sodass das Unterbewusstsein mit den gewünschten Informationen „aufgetankt“ werden kann.

Wie schon gesagt: es handelt sich nicht um Willenlosigkeit. Das besondere an dieser Form von Hypnose ist, dass im Vorfeld ein Thema ausgesucht wird, auf dem der Fokus liegen soll und dazu brauche ich als Hypnotiseurin immer die Zustimmung des Klienten, sowie den Willen, sich auf das Thema zu fokussieren.

Auf diese Weise kann mit Hilfe der Hypnose jedes erdenkliche Thema „bearbeitet“ werden. Blockaden, Glaubenssätze, schlechte Angewohnheiten und und und…

Probier‘ es einfach aus!

Viele herzliche Grüße

Jana